Terms and Conditions

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – Stand Juni 2016

  1. Geltungsbereich, widersprechende AGB

Für die Geschäftsbeziehung zwischen Celia Dresses (nachfolgend: „Verkäufer“) und ihren Kunden (nachfolgend einheitlich für männliche und weibliche Form: „Käufer“; gemeinsam: „Parteien“) gelten die nachfolgenden AGB in ihrer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung.

  1. Beratungs- und Anprobetermine

Die ersten zwei zwischen den Parteien vereinbarten Termine, die der Kaufberatung und der Anprobe dienen und in den Räumlichkeiten des Verkäufers stattfinden, sind kostenlos. Ab dem dritten Termin wird für jeden weiteren Termin eine Pauschale von 50 Euro fällig, wenn dieser auf Wunsch des Käufers erfolgt. Beim Kauf von Brautmode wird die gezahlte Pauschale auf den Kaufpreis angerechnet.

  1. Vertragsschluss

Der Kaufvertrag kommt zustande, wenn der Verkäufer das Angebot des Käufers auf Abschluss eines solchen durch schriftliche Annahmeerklärung annimmt. Für die Annahmeerklärung ist Textform ausreichend.

  1. Akzeptierte Zahlungsmittel

Als Zahlungsmittel stehen dem Käufer vor Ort Barzahlung, EC-und Kreditkartenzahlung zur Verfügung. In Ausnahmefällen und nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung gewährt der Verkäufer die Zahlung auf Rechnung.

  1. Eigentumsvorbehalt

Alle Waren bleiben bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises im Eigentum des Verkäufers.

  1. Bestellungen

Die Bestellung der Waren richtet sich nach der vereinbarten Konfektionsgröße und nicht nach den individuellen Maßen der Käufer. Der Verkäufer übernimmt keine Haftung für Gewichtsab- oder zunahme seitens der Käuferin.

  1. Liefer- und Leistungszeit, Nachfrist

Liefertermine oder Lieferfristen sind ausschließlich unverbindliche Angaben, es sei denn, diese sind zwischen den Parteien ausdrücklich als verbindlich vereinbart worden. Der Käufer kann den Verkäufer nach Überschreitung eines unverbindlichen Liefertermins oder einer unverbindlichen Leistungsfrist auffordern, binnen angemessener Frist zu liefern. Mit dieser Aufforderung gerät der Verkäufer in Verzug.

  1. Fälligkeit des Kaufpreises

Wird Ware auf Wunsch des Käufers aus den Verkaufsräumen zurückgestellt oder bei einem Dritten bestellt, so werden bei Brautmode 80% des Kaufpreises, bei anderen Kleidungsstücken mindestens 50% des Kaufpreises sofort zur Zahlung fällig. Die Differenz zwischen der Anzahlung und dem vereinbarten Kaufpreis ist bei Anlieferung des Kleidungsstückes in den Räumlichkeiten des Verkäufers sofort fällig.. Bei reduzierter Ware wird der Kaufpreis sofort in voller Höhe fällig.

  1. Selbstbelieferungsvorbehalt

Vereinbaren die Parteien, dass der Verkäufer die Ware bei dem jeweiligen Hersteller oder Lieferanten bestellen soll, so handelt es sich bei der Pflicht des Verkäufers zur Beschaffung der Ware um eine beschränkte Gattungsschuld. Die Pflicht des Verkäufers zur Lieferung der Ware an den Käufer steht dann unter dem Vorbehalt, dass der Verkäufer diese von dem Hersteller oder Lieferanten erhält. Ist dies nicht der Fall, so entfällt die Pflicht des Verkäufers zur Lieferung der Ware. Dies gilt nicht, wenn der Verkäufer die Nichtbelieferung schuldhaft herbeigeführt hat. Ist die durch den Käufer bestellte Ware nicht verfügbar, so informiert der Verkäufer diesen umgehend über diesen Umstand. Der Verkäufer verpflichtet sich in diesem Fall, etwaige Leistungen des Käufers, die als Gegenleistung für die bestellte Ware bereits erbracht wurden, unverzüglich zu erstatten.

  1. Individuelle Änderung der bestellten Ware

Der Verkäufer nimmt keine Änderungen an der Ware vor. Änderungen können auf Wunsch des Käufers von einem externen Dienstleister (Schneider) in den Räumlichkeiten des Verkäufers oder im Atelier des Dienstleisters durchgeführt werden, sobald der Kaufpreis der Ware vollständig an den Verkäufer beglichen wurde. Änderungen sind kostenpflichtig und nicht im Kaufpreis enthalten. Einzelheiten der Änderung (Höhe der Kosten nach individuellem Aufwand etc.) sind direkt mit dem Dienstleister zu verhandeln. Der Verkäufer ist nicht Vertragspartei der Dienstleistung und übernimmt keine Haftung für die mit dem Dritten vereinbarten Änderungen. Dem Käufer steht frei, Änderungen bei einem Atelier seiner Wahl durchführen zu lassen..

(Sollte sich die Ware nach der Änderung in den Geschäftsräumen befinden, wird sie erst nach der Bestätigung der Zahlung der Änderungskosten durch den Dienstleister an den Käufer ausgehändigt.)

  1. Umtausch

Es besteht weder ein gesetzlicher noch ein durch den Verkäufer gewährter Anspruch auf Umtausch von mangelfreier Ware. Der Verkäufer behält sich vor, im Einzelfall zu prüfen, ob er mangelfreie Ware in der Originalverpackung zum Umtausch aus Gründen der Kulanz annimmt. Falls im Einzelfall ein Umtausch gewährt wird, dann erfolgt dies ausschließlich gegen Gutschrift. Der Umtausch von bestellten, reduzierten, geänderten oder getragenen Waren ist generell ausgeschlossen.

  1. Gewährleistung, geringfügige Abweichungen

Die Gewährleistung für Mängel an der gekauften Ware erfolgt nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere §§ 434 ff. BGB.

Geringfügige Abweichungen der Waren in Struktur und Farbe gegenüber Abbildungen oder Ausstellungsstücken bleiben vorbehalten, soweit diese in der Natur der verwendeten Materialien liegen und handelsüblich sind. Das Bestehen solcher geringfügigen Abweichungen oder anderer unwesentlicher Mängel berechtigt den Käufer nicht, vom Kauf zurückzutreten. Die Beweislast für den Nachweis der Wesentlichkeit solcher Abweichungen für den Käufer trägt der Käufer.

  1. Zurückbehaltungsrecht und Aufrechnung

Zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts ist der Käufer nur insoweit befugt, als sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht. Das Leistungsverweigerungsrecht nach § 320 BGB bleibt unberührt. Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Käufer nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder vom Verkäufer unbestritten sind.

  1. Haftungsbeschränkung

Der Verkäufer haftet für entstehende Schäden, soweit diese auf einer Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht oder auf einem vorsätzlichen oder grob fährlässigen Verhalten durch ihn, seinen gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruht. Wird eine wesentliche Vertragspflicht leicht fahrlässig verletzt, so ist die Haftung auf den vorhersehbaren vertragstypischen Schaden begrenzt. Eine wesentliche Vertragspflicht ist bei Verpflichtungen gegeben, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst möglich macht oder auf deren Einhaltung der Käufer vertraut hat und vertrauen durfte. Eine darüber hinausgehende Haftung auf Schadensersatz ist ausgeschlossen. Die Haftung wegen schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit nach den gesetzlichen Bestimmungen bleibt unberührt. Dies gilt auch für die zwingende Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz.

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